Erfahrungsbericht: Bachelor International Logistics Management an der Jacobs University Bremen

Im Juni 2011 hat Anastasiya Balabanova ihren Bachelor in International Logistics Management an der Jacobs University Bremen erfolgreich abgeschlossen. Während ihres Studiums hat sie unter anderem Erfahrungen bei einem Logistiker in Australien gemacht und dadurch natürlich schon einige Erfahrungen sammeln können. Wir haben Anastasiya um ein Interview gebeten und sie hat uns von ihren Erfahrungen im Logistik Studium berichtet. Deutsch ist übrigens Anastasiyas vierte Fremdsprache und damit zeigt sie eindrucksvoll, wie wichtig Internationalität in einer globalisierten Welt ist.

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Erfahrungsbericht von Anastasiya

Hallo Anastasiya, vielen Dank, dass du dir die Zeit für unsere Fragen nimmst. Wie kamst du der Entscheidung, ein Studium im Bereich Logistik aufzunehmen?

In den letzten Jahren ist die Logistik sehr populär geworden und kein Unternehmen kann heute in einer immer mehr globalisierten Welt ohne effektive Logistikketten erfolgreich sein. Dementsprechend ist mein Studium in International Logistics Management in vielen industriellen Bereichen anwendbar und daher habe ich mich für Logistik entschieden, um eine größere Auswahl der zukünftigen Arbeitgeber zu haben.

Du hast dich für den Bachelor in International Logistics Management an der Jacob University in Bremen entschieden. Was hat dich daran gereizt und wieso hast du diese Hochschule gewählt?

Mit der Studentenschaft, die aus mehr als 100 Nationalitäten besteht, bietet die Jacobs University die einzigartige Erfahrung, in einer internationalen Umgebung zu leben...

Dafür hatte ich viele Gründe. Die Uni ist zwar jung, aber sie hat schon einen guten Ruf in Deutschland und Ausland vorzuweisen. Nach der Jacobs University machen viele Absolventen Master in sehr bekannten Unis wie LSE, Cambridge, Oxford, NYU, Stanford und so weiter. Mit der Studentenschaft, die aus mehr als 100 Nationalitäten besteht, bietet die Jacobs University die einzigartige Erfahrung, in einer internationalen Umgebung zu leben und sich mit Menschen aus vielen Ländern befreunden zu können. Daher habe ich jetzt Freunde aus Mexico, Polen, USA, Canada, Rumänien, Bulgarien, Japan, Indien, Ghana und so weiter.

Und noch ein wichtiger Grund ist, dass, obwohl die Studiengebühren sehr hoch sind, es eine Möglichkeit gibt, Financial Aid zu bekommen. Andernfalls würde ich es mir nie leisten können, an so einer privaten Hochschule zu studieren.

Kannst du uns ein paar Einblicke in dein Bachelor Studium geben? Was sind typische Studieninhalte und Vorlesungen gewesen? Kurzum: Was lernt man?

In meiner Spezialisierung hatte ich die folgenden Vorlesungen: Production Logistics, Distribution Logistics, Intermodal Logistics, International Economics, Development Economics, Marketing, Statistics, Mathematics (Calculus), Organisational Design, Introduction to Law and Introduction to International Law, Traffic Transportation and Storage Systems und so weiter.

Also ich würde sagen, das Programm ähnelt dem klassischen BWL mit Schwerpunkt Logistik.

Du hast während der Studienzeit mit einem Praktikum im Ausland zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen. Empfiehlst du anderen Logistik-Studenten und Studieninteressenten auch unbedingt ein Auslandspraktikum?

Auf jeden Fall! Mein Praktikum in Australien hat mir viel Spaß gemacht und meine Horizonte erweitert. Außerdem ist die Jacobs University manchmal wie eine Schaumblase (wir nennen sie „the Bubble“), weil man manchmal so beschäftigt mit dem Studium und aktivem Sozialleben ist, dass es kaum Zeit gibt, etwas außer der Hochschule zu tun. Da ist ein Praktikum in Ausland eine gute Abwechslung. Nach meiner Reise nach Australien haben sich außerdem meine Noten maßgeblich verbessert.

Du hast dich für dein Studium für die Jacobs University Bremen entschieden. Bist du dort zufrieden und kannst die Universität empfehlen? Was sind die positiven und vielleicht weniger guten Erfahrungen dort?

Ich bin mit der Jacobs Uni voll zufrieden und kann sie jedem, der eine internationale Umgebung mag, empfehlen. Neben dem sehr anspruchsvollen Unterricht gibt es viele Möglichkeiten für ein aktives Studenten-/Sozialleben zu haben: Es gibt einen Ruderverein, das Student Parliament, BRIMIUM, und viele weitere Clubs. Die weniger guten Erfahrungen liegen in der Arbeitsbelastung, da man manchmal sieben Prüfungen in einer Woche ablegen muss.

Unsere letzte Frage zur Zukunft nach dem Studienabschluss: In welchen Berufsfeldern kannst du mit dem Abschluss des Studiums arbeiten? Was sind typische Tätigkeitsgebiete und Arbeitgeber? Und was sind deine Präferenzen?

Die typischen Arbeitsgeber sind Airbus, BLG, und verschiedene Speditionsunternehmen wie Röhlig, Kühne und Nagel, DHL, UPS, Ipsen Logistics. Manche Absolventen arbeiten heute beim DHL Inhouse Consulting, manche machen ein Management-Training-Programm bei Röhlig, manche arbeiten für Airbus in Toulouse und Hamburg und manche machen einen Master in Logistik. Was mich betrifft, ich arbeite bei Kühne und Nagel in Köln und suche mittlerweile nach einem Master in Eventmanagement, da liegt meine Leidenschaft.

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