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Duales Studium Logistik oder normales Vollzeitstudium? Die Unterschiede.

Gerade im Bereich Logistik gibt es viele duale Studiengänge. Generell erfreut sich ein duales Studium in den letzten Jahren in vielen Bereichen immer größerer Beliebtheit, was zu einem schnellen Anstieg der Studienangebote an einer Vielzahl von Hochschulen geführt hat. In diesem Artikel geben wir dir einen Überblick über die Unterschiede zwischen einem dualen Logistik Studium und einem „normalen“ Vollzeitstudium. Außerdem listen wir am Ende des Artikels die Hochschulen auf, die ein duales Studium der Logistik anbieten.

Duales Studium vs. Vollzeitstudium – Unterschiede & Gemeinsamkeiten

Der größte Unterschied liegt natürlich in der Studienform (siehe Grafik weiter unten). Aber auch darüber hinaus gibt es Dinge, welche die beiden Varianten voneinander abgrenzen oder die sie gemeinsam haben.

Duales Studium
 
Vollzeitstudium
Es gibt zwei Varianten: Das ausbildungs-integrierende Studium kombiniert eine anerkannte Berufsausbildung mit einem Bachelor-Studium. Am Ende hat man zwei Abschlüsse erreicht.
Bei einem praxisintegrierten Studium absolviert man auch längere Praxisphasen im Unternehmen, durchläuft aber keine klassische Berufsausbildung. Nach dem Studium erhält man den Bachelor als Abschluss.

  Es gibt nur eine Variante: Der Studierende ist von Hauptberuf „Student“ und darf neben seinem Studium nur maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten, um seinen Status als Student nicht zu verlieren (wichtig z.B. für steuerliche und versicherungstechnische Regelungen)
Die Bewerbung für das Studium erfolgt über den ausbildenden Betrieb. Dieser hat wiederum eine Kooperation mit der entsprechenden Hochschule geschlossen, an der man seine Studienzeiten verbringt. Ohne Ausbildungsplatz gibt es also auch keinen Studienplatz. Ein NC wird nicht erhoben, die Auswahl erfolgt über Bewerbungsgespräche im Unternehmen.

  Die Bewerbung erfolgt direkt bei der Hochschule. In manchen Studiengängen wird ein Numerus Clausus erhoben, so dass man mit einem nicht so guten Abitursdurchschnitt schon mal das Nachsehen hat. Die Auswahl erfolgt entweder automatisch (eben anhand des NCs) oder (meist bei privaten Hochschulen) über ein Auswahlverfahren.

Verdienst: Während der Ausbildungs- und Studienzeit erhält man vom Unternehmen ein festes Gehalt. Zudem ist auch eine Förderung durch Stipendien und BAföG möglich.   Verdienst: Der Studierende muss selber für seinen Lebensunterhalt sorgen und kann bzw. muss dafür BAföG, Stipendien oder z.B. Studienkredite in Anspruch nehmen bzw. neben dem Studium jobben.

Abschluss: Je nach Studienform erhält man einen akademischen Abschluss (Bachelor) und evtl. einen Ausbildungsabschluss.Unternehmen.

  Abschluss: Man erhält einen akademischen Bachelor-Abschluss
Freizeit/ Urlaub: Man erhält vom Betrieb natürlich entsprechend der Vereinbarungen Urlaub. Dieser kann auch nur während der Praxisphasen genommen werden. Semesterferien gibt es nicht.

  Freizeit/Urlaub: Je nach Hochschule hat man nach jedem Semester mehrere Wochen (bis zu 2 Monate) frei.
Durch die Verbindung von Praxis und Studium erhält man eine sehr gute Vorbereitung auf die zukünftigen Arbeitsfelder. Zudem wird man meistens auch vom Betrieb nach der Studienzeit direkt übernommen und hat somit den ersten festen Arbeitsplatz. Allerdings fehlt es manchmal ein wenig an dem „Blick über den Tellerrand“.   Falls es kein verpflichtendes Praxissemester gibt, ist jeder Studierende selber dafür verantwortlich, durch Praktika und Nebenjobs die wichtigen Praxiserfahrungen zu sammeln. Das erfordert Eigeninitiative. Dafür aber kann man in den verschiedensten Bereichen Erfahrungen sammeln.





Hier auch nochmal ein grafischer Überblick über die Unterschiede in der Studienform:
Duales Studium Logistik

Und für welche Studienform soll ich mich nun entscheiden?

Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Wer weiß, dass er im Bereich Logistik seinen Wunschberuf gefunden hat und schon während der Studienzeit auch zielgerichtete Praxiserfahrungen durch den Einsatz in einem Logistikunternehmen machen möchte, der ist sicherlich mit einem dualen Studium gut bedient. Auch für diejenigen, die gerne studieren möchten, sich aber eventuell ein Vollzeitstudium ohne festen Verdienst nicht leisten können (wobei man hier durch Nebenjobs und BAföG auch Verdienstmöglichkeiten hat), ist ein duales Studium der Logistik zu empfehlen.

Wer sich allerdings etwas generalistischer ausbilden lassen möchte, der sollte vielleicht ein Vollzeitstudium wählen. Dabei hat man dann ja auch noch die Auswahl zwischen Logistik als Schwerpunkt in einem BWL-Studium oder als eigenständigem Studiengang.

Wo kann ich Logistik dual studieren?

In unserer Datenbank aller Logistik Studiengänge haben wir natürlich auch nicht die dualen Studienangebote vergessen. Damit du dir schnell einen Überblick über alle entsprechenden Hochschulen verschaffen kannst, findest du in dieser Rubrik die passende Auflistung.

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